Spätestens seit ich in Prag im Café Moment ein wirklich geniales veganes Omelette aus Kichererbsen gegessen habe, wollte ich mich auch selber nochmal an einem ähnlichen Gericht versuchen. (Den Prag Artikel findet ihr übrigens hier: Klick) Vor Jahren hatte ich mal ein Omelett mit Seidentofu nach einem Rezept getestet, das mich jedoch weder in Geschmack noch Konsistenz überzeugen konnte. Seitdem hab ich es einfach bleiben lassen und es eigentlich auch nicht großartig vermisst. Das hat sich jedoch geändert, nachdem ich dieses geniale Omelette im Urlaub gegessen hatte – Das wollte ich unbedingt nachmachen! 🙂

Kichererbsenmehl als Basis ist in veganen Kreisen eigentlich nichts Neues, aber tatsächlich hatten wir es bisher nie ausprobiert. Einen leckeren Ei-Geschmack bringen wir durch das Salz Kala Namak in den Teig, da dieses sehr schwefelhaltig ist und geschmacklich stark an Ei erinnert. Vorher braten wir etwas Zucchini und Zwiebeln an, die dann mit in das Omelette eingebacken werden. Etwas frischer Dill, schwarzer Sesam und Cherry-Tomaten peppen das Ganze noch ein wenig auf…

Kombiniert mit ein wenig Salat und Toast macht dieses Omelette am Wochenende zum Frühstück wirklich was her. Guten Appetit! 🙂

Zutaten für 2 Omelettes

Für den Omelette-Teig

  • 1 EL gemahlene Leinsamen
  • 150 g Kichererbsenmehl
  • 1 TL Kala Namak (schwarzes Salz)
  • 1/4 TL Kurkuma
  • Prise Pfeffer
  • 275 ml Haferdrink (oder anderer Pflanzendrink)

Weitere Zutaten

  • 1/2 kleine Zucchini
  • 2 Zwiebeln
  • einige Cherry-Tomaten
  • 4 EL Rapsöl
  • etwas frischer Dill zur Garnitur
  • 1 TL schwarzer Sesam
  • dazu Salat oder Toast nach Geschmack

Zubereitung (20 Minuten)

Kichererbsenmehl gemeinsam mit den gemahlenen Leinsamen, Kala Namak, Kurkuma und dem Pfeffer in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Milch hinzugeben und unterrühren. Den Teig etwa 10 Minuten lang quellen lassen.

In der Zwischenzeit Zucchini in feine Würfel schneiden, die Zwiebel schälen und hacken. Cherry-Tomaten waschen und in Hälften oder Viertel schneiden.

In einer kleinen Pfanne zwei Esslöffel Rapsöl erhitzen. Die Hälfte der gewürfelten Zucchini und eine Zwiebel darin anbraten, bis die Zwiebel leicht bräunlich wird. Die Hälfte des Omelette-Teigs hinzugeben und mit einem Deckel abgedeckt, bei hoher Hitze einige Minuten lang backen. Wenn auch die Oberseite des Omelettes schon leicht fest wird das Omelett mit Hilfe des Pfannen-Deckels wenden. Auch von dieser Seite einige Minuten lang anbraten, anschließend vorsichtig aus der Pfanne heben.

Die restlichen zwei Esslöffel Rapsöl in der Pfanne erhitzen und den Vorgang für das zweite Omelett mit der restlichen Zucchini, Zwiebel und übrigem Teig wiederholen.

Je ein Omelett auf einen Teller geben mit den Cherry-Tomaten und frischem Dill anrichten. Mit je einen halben Teelöffel schwarzen Sesam bestreuen. Nach Geschmack mit etwas frischem Salat und Toast servieren.

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Sebastian

Lebt seit 2012 vegan. Hat Kommunikationsdesign studiert und arbeitet als Packaging-Designer in Aachen. Liebt Sushi, Avocado, Tattoos und Netflix. Interessiert sich außerdem für Fotografie, Städtereisen, Konzerte und Street-Food-Festivals.

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