Der Sommer hat begonnen und rein wettertechnisch wurde er hier auch schon gebührend eingeleitet. Und abgesehen von kurzen Hosen, Sonnenbrille und viel Zeit an der frischen Luft bringt der Juni allerlei Leckereien mit – saisonales Obst und Gemüse in Hülle und Fülle. 🙂 Ganz vorne mit dabei: Erdbeeren! Mit dieser No-Bake-Tarte wollen wir den Sommer begrüßen. Sie kommt ohne Mehl, Gluten und Industriezucker aus und wird auch nicht gebacken, sondern muss lediglich kalt gestellt werden. Außerdem sieht sie zwar super fancy aus, ist aber total einfach gemacht und hinterlässt sicherlich einen guten Eindruck auf jeder Sommer-Party. 🙂 Dieses saisonale Rezept ist übrigens im Rahmen des Bloggerprojekt 2020 namens Saisonal is(s)t besser entstanden.

Was hat Saison im Juni?

Wachsen im Freiland: Batavia, Blaubeeren, Blumenkohl, Brokkoli, Champignons, Chinakohl, Eichblattsalat, EIssalat, Endivien- salat, Erbsen, Erdbeeren, Fenchel, Frühlingszwiebeln, Gurken, Johannis- beeren, Karotten, Kartoffeln, Kirschen, Kohlrabi, Kopfsalat, Lollo Rossa / Bionda, Mais, Mangold, Pflücksalat, Radieschen, Rettich, Rhabarber, Romanasalat, Rucola, Spargel, Spitzkohl, Stachelbeeren, Staudensellerie, Wirsing, Zucchini, Zuckerschoten, Zwiebel
Aus Lagerung: Knollensellerie

(Quelle: https://utopia.de/ratgeber/saisonkalender-das-gibts-im-juni/)

Wer ist mit dabei?

Folgende Blogger sind bei der Aktion #saisonalisstbesser mit von der Partie. Schaut doch mal bei ihnen vorbei. Es gibt tolle Rezepte und viel Inspiration. Auch auf Instagram werdet ihr unter dem Hashtag viele tolle Beiträge finden.

Ina von whatinaloves || @whatinaloves
Alexandra von meins-mitliebeselbstgemacht || @meins_mitliebe
Frances von carry-on-cooking | @carryoncooking
Julia von beetsandtreats.at | @beets.and.treats
Katrin von fernwehkueche | @fernwehkueche
Kathrina von Kuechentraum & Purzelbaum | @kuechentraumundpurzelbaum
Laura von thecookingglobetrotter | @thecookingglobetrotter
Sandy von wiewowasistgut | @wiewowasistgut

Zutaten für 1 Tarte (ø28 cm Form) 

Für den Boden

  • 120 g glutunfreie Haferflocken
  • 100 g Haselnüsse
  • 100 g Mandeln
  • 150 g Datteln (entsteint)
  • 2 EL Bio-Kokosöl

Für die Creme

  • 200 g Cashewkerne (über Nacht in Wasser eingeweicht)
  • 200 g Kokosrahm (der feste Anteil von ca. zwei Dosen gekühlter Kokosmilch)
  • 5 EL Ahornsirup
  • 3 EL Bio-Kokosöl
  • 250 g frische Erdbeeren

Für die Dekoration

  • 125 g frische Erdbeeren
  • einige Kokoschips
  • frische Minze

Zubereitung (30 Minuten + Einweich- und Kühlzeit)

Vorbereitung: Die Cashewkerne solltet ihr bereits am Abend zuvor in ein Glas mit reichlich Wasser geben, damit ihr sie über Nacht einweichen könnt. Dann lassen sie sich am nächsten Tag leichter verarbeiten! Das ist besonders dann wichtig, wenn ihr keinen Hochleistungsmixer nutzt. Die Kokosmilch solltet ihr auch schon am Vortag in den Kühlschrank stellen – so trennt sich der feste Bestandteil, den wir für die Creme brauchen, gut vom flüssigeren Teil.

Für den Boden zuerst die Haferflocken im Mixer fein pürieren bis ein Mehl entsteht. Das Mehl in eine Rührschüssel geben. Dann die Nüsse im Mixer pürieren. Hier reicht es, wenn diese grob gehackt sind – sie müssen nicht komplett fein gemahlen werden. Die entsteinten Datteln mit 70 ml Wasser hinzugeben und alles zu einer klebrigen Masse pürieren. Diese in die Rührschüssel geben und mit den gemahlenen Haferflocken und dem Kokosöl gleichmäßig vermischen. Die Masse für den Boden in die Tarteform geben und gleichmäßig verteilen. Mit den Händen andrücken und auch den Rand damit auskleiden. Während wir die Creme zubereiten kann der Boden in das Gefrierfach gestellt werden.

Für die Creme die eingeweichten Cashewkerne in ein Sieb gießen und gut abspülen. Vorsichtig den Kokosrahm, also den festen Bestandteil der Kokosmilch, mit einem Esslöffel abnehmen. Beides gemeinsam mit dem Ahornsirup und Kokosöl in den Standmixer geben. Die Erdbeeren waschen und das Grün entfernen. Diese mit in den Mixer geben und alles auf höchster Stufe zu einer feinen Creme pürieren. Die Creme auf den Tarte-Boden geben und gleichmäßig verteilen. Nun wandert die Tarte für 1-2 Stunden in’s Gefrierfach – so wird die Creme etwas fester und lässt sich später gut schneiden.

Die Deko solltet ihr erst kurz vor dem Servieren auf eurer Tarte anrichten, damit diese möglichst frisch ist. Dazu die Erdbeeren waschen, einen Teil der Erdbeeren halbieren und diese auf der Tarte verteilen. Wir haben das Grün an den Erdbeeren nicht abgeschnitten – dieses kann man mitessen und sieht unserer Meinung nach einfach schöner aus. 🙂 Ein paar Kokoschips und einige Blättchen frische Minze auf die Tarte geben. Die Tarte schmeckt an einem warmen Tag schön gekühlt aus dem Kühlschrank am Besten!

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Sebastian
Sebastian

Lebt seit 2012 vegan. Hat Kommunikationsdesign studiert und arbeitet als Packaging-Designer in Aachen. Liebt Sushi, Avocado, Tattoos und Netflix. Interessiert sich außerdem für Fotografie, Städtereisen, Konzerte und Street-Food-Festivals.

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