Rührtofu ist die perfekte, vegane Alternative für das morgendliche Rührei. Besonders Einsteiger der veganen Küche wissen diese Alternative sehr zu schätzen – doch auch wir essen es nach vielen Jahren immer wieder gern! 🙂 Wir dachten uns, dass wir den Veganuary nutzen, um unser Rührtofu-Rezept einmal zu überarbeiten und neu in Szene zu setzen. Also haben wir unserem alten Rezept aus 2012 etwas Feinschliff verpasst. Und hier ist es: Der Klassiker, der bei einem schönen Sonntagsfrühstück definitiv nicht fehlen darf. 🙂

Den typischen Ei-Geschmack bekommt der Tofu übrigens durch Kala Namak. Das ist ein schwefelhaltiges Salz, das sehr an den Geschmack von gekochten Eiern erinnert. Perfekt also, um den Geschmack bei dieser veganen Alternative zu optimieren. Durch Kurkuma wird der Tofu außerdem schön gelb und erinnert dann auch optisch an das „Original“.

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g Naturtofu
  • 1 EL Sojasauce
  • 150 ml Soja Drink
  • 3 TL Curcuma
  • 2 TL Kala Namak (Schwarzsalz)
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 185 g Räuchertofu
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung (20 Minuten)

Den Naturtofu mit der Gabel auf einem Teller zerbröseln, Sojasauce und Soja Drink hinzu geben und gut durchmischen. Curcuma und Kala Namak unterrühren und mit Pfeffer würzen. Zur Seite stellen und kurz durchziehen lassen.

In der Zwischenzeit den Räuchertofu in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne 1 EL vom Rapsöl erhitzen und den Räuchertofu darin 5-10 Minuten lang scharf anbraten, bis er knusprig wird. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann für später zur Seite stellen.

Das übrige Rapsöl in der Pfanne erhitzen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Dann in der Pfanne glasig dünsten und den zerbröselten Naturtofu hinzugeben und 5 Minuten lang anbraten. Dabei zwischendurch umrühren, damit nichts anbrennt. Zum Schluss Schnittlauch hacken und gemeinsam mit dem knusprigen Räuchertofu unterheben.

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Sebastian
Sebastian

Lebt seit 2012 vegan. Hat Kommunikationsdesign studiert und arbeitet als Packaging-Designer in Aachen. Liebt Sushi, Avocado, Tattoos und Netflix. Interessiert sich außerdem für Fotografie, Städtereisen, Konzerte und Street-Food-Festivals.

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