Einer der meistgelesenen Artikel im Blog ist unser Artikel zum Thema Low-Budget vegan mit vielen Tipps und drei Rezepten für den kleinen Geldbeutel. Auch auf unserem Instagram-Kanal hat der Großteil dafür abgestimmt, dass das Thema super interessant ist und ihr euch mehr Rezepte in diese Richtung wünscht. 🙂 Daher haben wir jetzt drei neue Low-Budget Rezepte ausgetüftelt, die wir euch in den nächsten Wochen vorstellen wollen…

Den Start macht heute diese pikante Linsensuppe mit einem Vollkorn-Naanbrot. Beides ist echt schnell und leicht gemacht und die Zutaten dafür sind überall günstig zu bekommen. Dennoch wird’s natürlich super lecker und nicht langweilig! Natürlich haben wir beim Einkaufen diesmal genau auf die Preise geachtet – je nachdem ob man nun eher im Discounter oder dem Bioladen einkauft, können diese natürlich dennoch stark variieren. Für unsere kleine Low-Budget Reihe sind wir jetzt von den eher günstigen Produkte ausgegangen und haben die Preise daran berechnet. Pro Portion liegt dieses Gericht bei insgesamt 2€. Für ein leckeres, gesundes und sättigendes Gericht ist das doch wirklich ein toller Preis, was meint ihr? 🙂

Wenn ihr tolle Tipps oder auch Rezeptideen zum Thema habt, lasst uns doch gerne einen Kommentar da! Wir würden uns freuen. 🙂 Jetzt geht’s aber erstmal weiter mit dem Rezept…

Zutaten für 4 Portionen

Für das Naanbrot 

  • ½ Würfel frische Hefe
  • 300 g Vollkorn-Dinkelmehl (+ etwas zum Kneten)
  • 1 TL Salz
  • 100 g Sojajoghurt Natur

Für die Linsensuppe

  • 400 g rote Linsen
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chilischote
  • 1 TL Koriandersamen
  • 3 Karotten
  • 1 TL Salz
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 2 Dosen stückige Tomaten (800 g)
  • 4 EL Sojajoghurt Natur
  • 1 Bund frischer Koriander

Zubereitung (30 Minuten + Geh- und Kochzeit)

Für den Teig die Hefe in eine Rührschüssel bröseln und 90 ml laufwarmes Wasser hinzufügen. Rühren, bis sich alles gut aufgelöst hat. Dann das Mehl, Salz und den Sojajoghurt hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt nun eine Stunde lang gehen lassen.

In den Zwischenzeit kann die Linsensuppe vorbereitet werden. Dafür die Linsen in einem Sieb unter kaltem Wasser gründlich abspülen. Das Rapsöl in einem großen Kessel erhitzen. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und grob hacken. Die rote Chilischote waschen und in Ringe schneiden. Wer es nicht so pikant mag, kann sie einfach weglassen. Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Koriandersamen in den Topf geben und ca. 5 Minuten lang andünsten. Die Karotten schälen und in Würfel schneiden. Diese gemeinsam mit den Linsen mit in den Topf geben und weitere 5 Minuten lang andünsten.

Anschließend Salz hinzugeben und mit der Kokosmilch ablöschen. 500 ml Wasser und die stückigen Tomaten hinzugeben und alles auf niedriger Temperatur 30 Minuten lang köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, damit nichts anbrennt.

Während die Linsensuppe köchelt, kann das Naanbrot ausgebacken werden. Nach der Gehzeit den Teig zu sechs gleich großen Kugeln formen. Mit Hilfe von etwas Mehl diese zu kleinen Fladen ausrollen. Eine kleine Pfanne ohne Öl erhitzen und die Fladen darin nacheinander von beiden Seiten ca. 3 Minuten lang ausbacken bis sie leicht bräunlich werden.

Die Suppe auf vier tiefen Tellern anrichten und je 1 EL Sojajoghurt darauf geben. Den Koriander waschen, trocken schütteln und grob hacken. (Wer keinen Koriander mag, kann stattdessen auch einfach glatte Petersilie verwenden.) Koriander über die Suppe geben und mit dem Brot servieren.

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