Unser rheinischer Sauerbraten hat bei uns zu Weihnachten eine lange Tradition! 🙂 Sauerbraten ist das Gericht, was schon zu Kindheitstagen bei uns an Heiligabend den Hauptgang des Festessens ausmachte und einfach zu Weihnachten dazu gehört…

Schon 2013 haben wir (damals noch auf Facebook) unsere vegane Variante veröffentlicht, die bei unseren Lesern zu Weihnachten immer sehr beliebt war. Nach so vielen Jahren war es nun auch an der Zeit das Ganze nochmal zu optimieren und das Rezept in neuem Glanz zu veröffentlichen.

Um den Stress über die Feiertage möglichst gering zu halten nutzen wir gerne einen fertigen Seitanbraten. Natürlich kann aber auch dieser zuvor selber zubereitet werden. Für vier Personen empfehlen wir einen Braten von ca. 1 kg. Die Zubereitung der Sauerbratensauce ist super einfach und dabei am rheinischen Original-Rezept orientiert, wie man es auch für die nicht-vegane Variante nutzt. Übrigens isst die gesamte Familie bei uns zu Hause diesen Braten immer wieder gerne und niemand vermisst hier tierische Zutaten! 🙂

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 kg veganer Seitan-Braten (z.B. Vantastic Foods)

Für die Marinade

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Möhre
  • ¾ l Rotwein
  • ½ l Rotweinessig
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 5 Gewürznelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 EL Zuckerrübensirup
  • 1 EL Salz

Für die Sauce

  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Rapsöl
  • 7 Kräuterprinten (oder Soßenkuchen)
  • 5 EL Rosinen
  • 2 EL Zuckerrübensirup
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung (30 Minuten + Ziehzeit)

Für die Marinade die Zwiebeln und die Möhre schälen und beides grob hacken. Diese mit dem Rotwein und dem Rotwein-Essig in einen großen Topf geben. Wacholderbeeren, Gewürznelken, Lorbeerblätter, Zuckerrübensirup und Salz hinzugeben. Die Marinade aufkochen und 5 Minuten lang köcheln lassen. Den Braten in 10-12 gleich dicke Scheiben schneiden.

Den Topf mit der Marinade vom Herd nehmen und die Bratenscheiben hineinlegen, so dass möglichst alle bedeckt sind. Abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Die Bratenscheiben herausnehmen und auf einem Teller bei Seite stellen. Die Marinade in ein Gefäß seihen und ebenfalls für später zur Seite stellen.

Nun die zwei Zwiebeln schälen, fein hacken und in einem großen Topf im Rapsöl glasig dünsten. Die Kräuterprinten grob zerbrechen und hinzugeben. Zwei Esslöffel Rosinen und den Zuckerrübensirup mit in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun das Ganze mit der Marinade ablöschen, aufkochen und etwa 20 Minuten lang köcheln lassen.

Anschließend mit einem Pürierstab alles fein pürieren. Die restlichen drei Esslöffel Rosinen erst danach hinzugeben. Kurz vor dem Servieren die Bratenscheiben mit in den Topf geben und in der Soße erhitzen. Mit frischen Kartoffelklößen und Rotkohl als Beilage servieren.

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