Dieser vegane Käsekuchen hat mich einige Test-Runden gekostet – aber genau das hat sich sowas von gelohnt! Ich habe lange an der Konsistenz gefeilt, und das Ergebnis ist einfach perfekt geworden: super cremig, zart schmelzend und dabei trotzdem schön standfest. Genau so, wie ein Käsekuchen sein muss! 🙂

Egal ob für den Sonntagskaffee, besondere Anlässe oder einfach nur, weil du Lust auf ein richtig gutes Stück Kuchen hast – dieser Käsekuchen wird dich garantiert nicht enttäuschen. Damit der Kuchen auch bei dir so perfekt wird habe ich vorab ein paar Tipps & Tricks gesammelt.

Backform vorbereiten
Ich habe eine runde Springform in der Standardgröße (25 cm Durchmesser) genutzt und diese am Boden mit einem Backpapier ausgelegt. Die Ränder habe ich mit pflanzlicher Butter gut eingefettet, damit der Kuchen sich später gut und einfach lösen lässt.

Mürbeteig für Kuchenboden und -rand
Der Teig für den Boden und Rand ist ein typischer, recht krümeliger Mürbeteig. Zu Beginn wirkt er vielleicht etwas trocken, beim Kneten sollte er aber dann recht schnell halten. Den Teig bereitest du am besten mit fester, kalter veganer Butter zu, dann ist der Teig nicht klebrig und lässt sich am einfachsten verarbeiten. Ich habe den Teig, nachdem ich ihn in der Rührschüssel verknetet habe zwischen Frischhaltefolie mit einem Nudelholz ausgerollt. Alternativ kannst du aber auch etwas Mehl nutzen, damit nichts am Nudelholz und der Arbeitsfläche klebt.

Damit die Höhe vom Rand zur Menge der Füllung passt habe ich oben 1cm der Springform frei gelassen, den Rand also nicht ganz hochgezogen. 🙂 Der Teig wird dann mit einer Gabel eingestochen und im Backofen vorgebacken. So saugt er nicht zu viel Flüssigkeit der Füllung und ist später auch stabil und nicht zu klebrig.

So wird die Creme schön fest
Halte dich bei der Creme bitte genau an die Mengenangaben. Für die perfekte Konsistenz sorgt der Skyr, da dieser deutlich fester ist als normaler Sojajoghurt. Nach dem Backen sollte die Creme am Rand fest sein in der Mitte aber noch leicht wackeln. (Wie Pudding) Das wirkt erst einmal vielleicht zu flüssig, ist aber genau richtig. Beim Abkühlen wird die Konsistenz noch fester, also nicht verunsichern lassen.

Nach der Backzeit den Ofen ausschalten, Ofentür einen Spalt öffnen und den Kuchen 30–40 Minuten im Ofen abkühlen lassen, danach erst rausnehmen! 🙂 Nun sollte er noch mindestens 4 Stunden kaltgestellt werden, idealerweise über Nacht in den Kühlschrank packen. Ich habe den Kuchen nach der Hälfte der Backzeit einmal gedreht, damit die Oberfläche gleichmäßig gebräunt ist. Sollte er dir zu dunkel werden, kannst du ihn mit etwas Alufolie abdecken.

Zutaten für 1 Kuchen

Für den Teig

  • 300 g Dinkelmehl
  • 110 g Zucker
  • 140 g vegane Butter (gekühlt)
  • 2 EL Sojadrink
  • 1 TL Backpulver
  • etwas vegane Butter für die Form

Für die Creme

  • 125 g vegane Butter
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver (2x 37g)
  • 65 ml Sojadrink
  • 500 g Sojaskyr Natur
  • 400 g Sojaskyr Vanille
  • 200 ml Soja Cuisine  
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 130 g Zucker 
  • 3 EL Zitronensaft

Zubereitung (45 Minuten +  Back- & Kühlzeit)

Den Backofen auf 170° Grad Umluft vorheizen. Die Springform vorbereiten: Den Boden mit Backpapier auskleiden und die Ränder mit veganer Butter einfetten.

Für den Boden das Mehl mit dem Zucker, der veganen Butter, Sojadrink und Backpulver in eine Rührschüssel geben und zu einem mürben Teig verkneten. Den Teig zwischen Frischhaltefolie ausrollen und den Boden der Springform und den Rand damit auskleiden.  Oben etwa 1 cm Platz lassen bis zum Ende der Form, sonst steht der Rand später über. Mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen 12 Minuten lang vorbacken.

Für die Creme die vegane Butter schmelzen. Diese mit dem Vanillepuddingpulver und dem Sojadrink in eine Rührschüssel geben und vermischen. Sojaskyr Natur und Vanille, die Soja Cuisine, Vanilleextrakt, Zucker und Zitronensaft hinzugeben und alles zu einer Creme vermixen. Die Creme auf den Boden geben und im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene 70 Minuten lang backen.

Anschließend bei leicht geöffnetem Backofen 30-40 Minuten ruhen lassen. Danach herausnehmen und komplett abkühlen lassen. Ab Besten über Nacht in den Kühlschrank stellen – mindestens aber 4 Stunden, damit er schön schnittfest wird.

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