Die Festival-Saison läuft aktuell auf Hochtouren. In den letzten Jahren war ich nicht wirklich viel auf Festivals unterwegs. Zum Vainstream Rockfest in Münster fahre ich zwar jedes Jahr, aber da hört es dann auch schon auf. Dieses Jahr hingegen bin ich da wieder etwas aktiver unterwegs. Nach knapp 10 Jahren war ich Anfang Juni erstmals nochmal bei Rock am Ring. Und es war toll!

Im Juli steht nun das Roskilde Festival in Dänemark an (www.roskilde-festival.dk/), wo ich gemeinsam mit unserer Gastbloggerin Kim einige Tage verbringen werde. Insgesamt geht das Festival über eine Woche lang, zieht rund 110.000 Besucher an und hat neben Musik noch jede Menge zu bieten! Dazu gehört ein riesiger Food-Bereich, den wir natürlich ausgiebig auf veganes Essen testen werden, ein Badesee, Sportprogramm und Food-Touren. Wir sind wirklich gespannt und freuen uns sehr über die Einladung. In unserer Instagram-Story werden wir Euch auf jeden Fall live Teil haben lassen und im Anschluss lest Ihr natürlich unsere Erfahrungen im Blog unter Vegan unterwegs. 🙂

Zwar gibt’s mittlerweile bei den meisten Festivals auch vegane Food-Trucks und man muss sicher nicht verhungern, doch die Preise sind natürlich nicht gerade günstig. Und auf dem Campingplatz gemeinsam grillen und zusammen sitzen und essen gehört ja auch absolut dazu! Für alle, die sich nicht nur von Dosenravioli und 5-Minuten-Terrine ernähren möchten, haben wir hier ein super einfaches Rezept, dass sich sehr gut für unterwegs eignet und für das ihr vor Ort nicht mehr als etwas kochendes Wasser braucht. Klingt doch gut oder? Also ab in die Küche und ein bisschen vorbereiten und schnippeln, dann könnt ihr vor Ort ganz easy diese leckere asiatische Glasnudelsuppe mit jede menge frischem Gemüse und Räuchertofu genießen. Schmeckt natürlich nicht nur auf dem Festival, sondern auch zu Hause wenn es mal schnell gehen muss, im Büro oder beim Picknick im Park.

Zutaten für 4 große Gläser

Für die Würzpaste

  • 2 EL dunkle Misopaste
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 TL Sojasauce
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1/2 TL Salz
  • daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen

Für die Suppe

  • 100 g breite Glasnudeln
  • 1 Pak Choi
  • 1 großes Blatt Chinakohl
  • 100 g Shiitake-Pilze
  • 1 EL Sesamöl
  • 150 g Räuchertofu
  • 2 Möhren
  • 1 Frühlingszwiebel

Zubereitung (30 Minuten)

Zuerst wird die Würzpaste vorbereitet. Dazu die Misopaste mit Sesamöl, Sojasauce, Zitronensaft und Salz gut vermischen. Ingwer schälen und sehr fein hacken. Knoblauch ebenfalls schälen und dann hacken. Beides mit zu der Würzpaste geben und unterrühren. Die Würzpaste nun auf vier große, hitzebeständige und verschließbare Gläser verteilen. (z.B. Ball Mason Jars)

Die Glasnudeln in einem Topf mit kochendem Wasser übergießen, bis sie komplett bedeckt sind und bei geschlossenem Deckel 5 Minuten ziehen lassen. Anschließend kalt abschrecken und zur Seite stellen.

Pak Choi und Chinakohl waschen und grob hacken. Die Shiitake-Pilze in Würfel schneiden und im Sesamöl in einer kleinen Pfanne einige Minuten anbraten. Anschließend ebenfalls für später zur Seite stellen.

Räuchertofu zunächst in Scheiben, dann in kleine Würfel schneiden. Die Möhren schälen und in feine Streifen schneiden. Frühlingsziwbeln in Ringe schneiden. Anschließend können das Gemüse und die Nudeln in die Gläser geschichtet werden.

Dazu zuerst die Nudeln auf die vier Gläser verteilen und auf die Würzpaste geben. Danach Kohl und Pak Choi, die Shiitake-Pilze und Räuchertofu darüber schichten. Abschließend die Möhrenstreifen und Frühlingszwiebeln darauf geben und die Gläser gut verschließen und kühl lagern.

Für die anschließende Zubereitung braucht ihr lediglich kochendes Wasser. Pro Glas einfach ca. 250 ml kochendes Wasser eingießen und das Glas mit dem Deckel verschließen. Dann 5 Minuten lang ziehen lassen und kurz schütteln, damit sich die Würzpaste im Wasser verteilen kann. Fertig. 🙂 Essen lässt sich das Ganze idealerweise aus einer Schale oder einem Suppenteller, im Notfall geht es aber sicher auch direkt aus dem Glas.

Tipp: Das Gericht hält sich gut verschlossen in einem Glas oder einer Tupperdose in der Kühltasche ein paar Tage. Achtet aber bitte darauf, dass es nicht lange ohne jegliche Kühlung oder gar bei warmen Temperaturen in der Sonne steht. 😉

Werbung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Roskilde Festival entstanden.

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