Die Zubereitung grüner Smoothies ist im Sommer gar nicht so leicht. Grund dafür ist die eingeschränkte Verfügbarkeit an grünem Blattgemüse. Klassiker, wie Babyspinat oder Feldsalat, verschwinden vorübergehend aus den Gemüseabteilungen der Supermärkte. Folglich bleibt keine andere Wahl, als alternative Zutaten in den Mixer zu geben.

Gute Alternativen finden sich in der freien Natur oder sogar im eigenen Garten. Wildkräuter, wie Giersch, Sauerampfer und Vogelmiere, sind auch im Sommer bestens verfügbar. Aber jetzt im Herbst ändert sich die Situation. Die Auswahl in der freien Natur wird kleiner, dafür nimmt das Angebot in den Supermärkten wieder zu. Generell ist die Situation im Herbst jedoch besser als im Sommer, es sind mehr Sorten an grünem Blattgemüse verfügbar.

Smoothie-Zutaten aus dem Handel
Vor allem bei den Blattsalaten sieht es im Herbst viel besser aus. Die Sommerhitze ist verschwunden, die Bauern pflanzen wieder Salate an und ernten auch fleißig. Außerdem ist der erste Kohl verfügbar. Doch aufgepasst, je nach Zeitpunkt und Region hat der Kohl noch keinen Frost abgekommen. Das sollte er aber, damit sich die enthaltene Stärke in Fructose verwandelt. Daher gilt: Beim Grünkohl im Zweifelsfall lieber warten oder es auf gut Glück probieren.

Bei den Früchten ist die Situation ähnlich. Die Auswahl an Obst ist riesig, weil die Ernte größtenteils beendet ist. Jetzt sind im Handel etliche Sorten an Obst frisch verfügbar. Diese Chance sollte nicht ungenutzt bleiben, denn je frischer die Früchte sind, desto besser steht es um ihren Gehalt an Nährstoffen.

Natürlich empfiehlt sich der Kauf von Früchten aus der Region. Vor allem Äpfel und Pflaumen sind fast überall direkt vor Ort erhältlich. Außerdem sind sie jetzt im Geschmack besonders intensiv. Sie enthalten viel Süße und bei den frischen Äpfeln kommt häufig auch die Säure bestens zur Geltung. Solch frische Äpfel eignen sich für die Zubereitung grüner Smoothies wunderbar.

Wildkräuter in der freien Natur oder im Garten ernten
In der Natur finden sich weiterhin Zutaten, die sich für die Zubereitung grüner Smoothies eignen. Allerdings dünnt sich das Angebot an Wildkräutern langsam aus. Mit dem Herbst werden die Blätter welk, viele Pflanzen machen sich für den bevorstehenden Winter stark.

Dennoch gibt es einige Wildkräuter, die selbst im Herbst immer noch in großen Mengen geerntet werden können. Hierzu zählen insbesondere Brennnesseln und Löwenzahn. Allerdings ist bei der Ernte nun genauer hinzusehen. Die Brennnesseln neigen beispielsweise dazu, sehr hölzerne Stile zu entwickeln. Geerntet werden am besten nur junge Blätter, weil sie weicher und im Aroma milder sind (zum Schutz am besten Handschuhe anziehen). Für Löwenzahn gilt letztlich dasselbe, auch hier sollten nur junge Blätter geerntet werden. Allerdings ist anzumerken, dass Löwenzahn nicht einfach ein Wildkräuter, sondern eine Heilpflanze ist. Umso wichtiger ist es, die Blätter für das Smoothie Rezept nur in sehr kleinen Mengen zu dosieren.

Eigene Smoothie-Rezepte ausprobieren
Bei so vielen Sorten an Obst ist die Verlockung groß, zahlreiche Zutaten im Smoothie zu kombinieren. Allerdings zeigt die Praxis, dass es meist besser ist, Smoothie Rezepte mit wenigen Zutaten zu wählen. So kommen die enthaltenen Aromen besser zur Geltung und gleichzeitig schmecken die grünen Smoothies ausgewogener.

Aus Faustregel empfiehlt es sich, zwei Sorten Obst und ein bis zwei Sorten an grünem Blattgemüse miteinander zu kombinieren. Im Idealfall sorgt eine der fruchtigen Zutaten für eine schön sämige Konsistenz im Smoothie. Besonders gut eignen sich hierfür Avocado, Banane und Mango. Zu dieser Jahreszeit würde es sich beispielsweise anbieten, Banane, Pflaumen und Brennnessel als Zutaten für einen Smoothie zu kombinieren.

Grüne Smoothies im passenden Mixer zubereiten
Smoothies werden im Mixer zubereitet. Doch Smoothie-Zutaten, wie Brennnesseln oder Grünkohl, können einem Küchenmixer stark zusetzen. Schäden am Mixer sind keine Seltenheit (bei regelmäßiger Nutzung), weshalb es sich im Allgemeinen empfiehlt, für die Smoothie-Zubereitung auf einen Hochleistungsmixer zurückzugreifen. Modelle, wie der wuchtige Vitamix Pro 750 (klick), sind mit starken Motoren ausgestattet. Selbst Blattgemüse mit besonders zähen Fasern, kann einem Hochleistungsmixer nichts anhaben.

Nicht nur die höhere Belastbarkeit spricht dafür, grüne Smoothies in einem Vitamix oder einem ähnlichen Hochleistungsmixer zu machen. Aufgrund der hohen Drehzahl wird das Mixgut besonders fein zerkleinert, es entstehen Smoothies mit besonders cremiger Konsistenz. Auch am Geschmack macht sich die Zubereitung im Hochleistungsmixer bemerkbar. Die Aromen kommen bestens zur Geltung.

Wer keinen Hochleistungsmixer besitzt, braucht auf den Smoothie-Genuss jedoch nicht verzichten. Für den Anfang ist es möglich, mit einem Küchenmixer zu experimentieren. Allerdings empfiehlt es sich, den Mixbehälter mit Zutaten für den Herbst-Smoothie nicht zu voll zu machen. Außerdem neigen die Mixerbehälter von Küchenmixern dazu, sich rasch zu erwärmen. Deshalb ist es meist am besten, den fertigen Smoothie sofort in ein anderes Gefäß umzufüllen. So bleibt der Smoothie schön kühl und Nährstoffe werden auch geschützt.

Viele Rezepte, Know-How und Tipps rund um das Thema Grüne Smoothies gibt’s auf: www.gruenesmoothies.org

Werbung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit www.gruenesmoothies.org enstanden.
Foto: S. Ansahl

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