(Werbung) Wie ihr vielleicht schon wisst, nutzen wir seit knapp einem Jahr den Wasserfilter von The Local Water und sind damit auch sehr zufrieden. In diesem Artikel haben wir euch zwei Modelle etwas genauer vorgestellt und über unsere Erfahrungen geschrieben. Im März hatten wir auf Instagram einen Livestream gemeinsam mit Stefan von The Local Water und haben uns den häufigsten Fragen zu dem Thema Trinkwasser & Wasserfilter gestellt. Die Fragen und Antworten dazu haben wir nun auch in diesem Artikel gesammelt. So sind sie etwas einfacher nachzulesen und auch für alle verfügbar, die kein Instagram nutzen. 🙂 Der folgende Text wurde 1:1 aus dem gesprochenen (umgangssprachlichen) Interview transkribiert.

Was macht The Local Water bzw. welche Vision verfolgt ihr?

Stefan: The Local Water hat sich zum Ziel gesetzt, so viele Menschen wie möglich dazu zu bringen, vermehrt Leitungswasser zu trinken. Mit den Wasserfiltern, die wir anbieten kann man dieses noch ein Stückchen besser machen und eben auch Menschen überzeugen, die von ihrem Leitungswasser zu Hause nicht ganz überzeugt sind doch umzusteigen vom Wasser aus dem Supermarkt hin zum Leitungswasser. Denn das Leitungswasser hier in Deutschland ist definitiv ein kostbares Gut. Wir wünschen uns, dass die Leute dieses Wasser schätzen, und mit unseren Filtern hat man da eine sehr nachhaltige und gesunde Möglichkeit Leitungswasser zu trinken.

Erzähl doch mal, wie es überhaupt zu The Local Water kam, Stefan?

Stefan: Der Ansporn hat sich erst im Laufe der Zeit so richtig entwickelt. Es war einfach so, dass viele von uns die jetzt gemeinsam das Team ausmachen, schon beruflich miteinander zu tun hatten und wir uns im Büro immer wieder gefragt haben, was wir für Wasser trinken wollen. Und mit dem Thema haben wir uns dann auch näher beschäftigt und teilweise Wasser von Bergquellen aus Italien nach Hamburg gekarrt. Und da haben wir natürlich schnell festgestellt, dass das für unsere Umwelt natürlich nicht so gut ist, was wir tun. So sind wir dann zum Thema Leitungswasser gekommen, haben da auch viele unterschiedliche Meinungen gehört und uns dann auch mit dem Thema Filtration von Leitungswasser beschäftigt. Wir haben da viele Anbieter kennengelernt, recherchiert, Messen besucht, aber waren nie so 100%ig zufrieden mit den Angeboten. Oft lagen z.B. keine Zertifikate vor und es konnte oftmals nicht viel nachgewiesen werden von dem, was versprochen wird. Dann sind wir auf ein kleines Familienunternehmen aus dem Norden von Sachsen-Anhalt gestoßen, die eine tolle Filtertechnologie entwickelt haben, und haben dann entschieden, dass wir um diese Technologie, die wir auch selber nochmal ausgiebig getestet haben, herum unser Label gründen wollen. So ist das Ganze dann vor knapp fünf Jahren entstanden. Vor vier Jahren sind wir live gegangen mit unserer Website und seitdem verfolgen wir unser Ziel.

Warum braucht man einen Filter? Kann man das Leitungswasser in Deutschland nicht einfach so trinken? Ist es ungefiltert etwa ungesund?

Stefan: Das ist natürlich eine wichtige Frage. Es ist generell so, dass man sagen kann, dass wir in Deutschland flächendeckend (bis auf kleinere Ausnahmen) echt super Leitungswasser haben. Natürlich muss man es nicht optimieren, aber man kann es – Das ist das Gleiche, wie wenn man in den Supermarkt geht, und man entscheidet zwischen Bio und nicht Bio. Wenn man also gutes, top gesundes Wasser trinken will, ist es aus unserer Sicht empfehlenswert das Wasser zu filtern, aber es ist nicht zwingend nötig. Ich kann das mittlerweile deutlich unterscheiden und mir schmeckt ungefiltertes Leitungswasser gar nicht mehr und ich trinke es nur, wenn es nicht anders geht. Was man beachten muss ist, dass in den Wasserwerken natürlich ein super Job gemacht wird, es werden aber nur ca. 50 Stoffe kontrolliert. Dafür gibt es dann auch offizielle Grenzwerte und solche Sachen wie Hormone und Medikamentenrückstände gehören nicht dazu. Es ist auch mittlerweile vom Umweltbundesamt in mehreren Studien bewiesen worden, dass es diese Stoffe in unserem Wasser gibt, speziell jetzt z.B. durch die Antibabypille, die über die Toilette entsorgt wird, aber auch Antibiotika aus der Massentierhaltung. Dazu kommen Themen wie Pestizide, für die gibt es zwar Grenzwerte, aber das sind natürlich auch nur Grenzwerte und das bedeutet eben nicht, dass nicht trotzdem was davon im Wasser vorhanden ist. Ein weiteres Problem sind die Rohrleitungen zwischen Wasserwerk und dem heimischen Wasserhahn, die einfach nicht so regelmäßig gewartet werden. Da kann sich im Laufe der Jahre speziell auch in Altbauten schon das ein oder andere anlagern, und Brutstellen für Legionellen und Bakterien bieten. Aber auch Bleirohre in Altbauten sind ein Thema. Das sind alles Stoffe, die will man natürlich nicht im Wasser haben, die von unseren Filtern dann entfernt werden.

Einiges wurde jetzt schon genannt, aber was wird von dem Filter rausgefiltert?

Stefan: Ein paar Sachen kann man noch ergänzen, einiges wurde ja in der Frage zuvor jetzt schon genannt. Ein weiteres Thema ist natürlich Mikroplastik, das bis zu 0,35 Mikrometern rausgefiltert wird. Chlor wird rausgefiltert, das ist speziell in Südeuropa ein Thema, weil es dort oft zugesetzt wird. Aber die wichtigsten Sachen wurden eigentlich schon genannt, also vor allem Schwermetalle wie Kupfer und Blei, Bakterien, Legionellen, dann Pestizide wie z.B. Glyphosat und vor allem auch Hormone und Medikamentenrückstände. Dazu kommen noch Verfärbungen, Gerüche und andere Ablagerungen aus den Rohren und Leitungen. Fast alle dieser Stoffe werden mit einer 99,9%igen, einige weitere mit einer über 90%igen Sicherheit gefiltert.

Es kam gerade beim Live noch eine Frage bzw. ein Kommentar rein. Wo bzw. wie kann man seine eigene Wasserqualität denn prüfen lassen?

Stefan: Man kann natürlich unabhängige Labore aufsuchen, da müsste man dann mal recherchieren, das ist von Wohnort zu Wohnort natürlich unterschiedlich. Was man aber auch machen kann, wenn man zur Miete wohnt, kann man den Vermieter einmal im Jahr um einen kostenlosen Wassertest bitten. Das ist meines Wissens so gesetzlich geregelt.

Was wird nicht gefiltert? Was ist mit Kalk? Bleiben die Mineralien im Wasser?

Stefan: Mineralien bleiben zu großen Teilen im Wasser enthalten. Das Gute ist, dass diese meist so fein aufgelöst sind, dass die durch die Poren des Filters passen und enthalten bleiben. Die Poren sind ja 0,35 Mikrometer groß und da bleibt schon allerhand drinhängen, wenn das Wasser die Patrone durchläuft. Lediglich grobkörniger Kalk bleibt hängen, was das Wasser dann auch wesentlich bekömmlicher macht, aber weit über 90% der Mineralien bleiben im Wasser enthalten.

Kann man das irgendwo nachlesen bzw. ist das zertifiziert?

Stefan: Ja, das wurde alles getestet ausschließlich von sehr seriösen Institutionen wie Universitäten, dem TÜV, etc. Das kann man alles bei uns auf der Seite nachlesen und es sind alles Langzeitstudien, die bei uns transparent eingesehen werden können auf der Patronen-Seite und da kann man alle zwölf Zertifikate als PDF einsehen. Das war uns auch sehr wichtig, denn es macht ja auch einen Unterschied, ob man Tests an einer Universität im Zuge von wissenschaftlichen Studien macht, oder ob man nur zum nächstmöglichen Labor geht.

Wo ist der Unterschied zu den bekannten Tischkannenfiltern?

Stefan: Die Tischkannenfilter, die man so kennt, sind in erster Linie dazu da, das Wasser weicher zu machen, also es zu entkalken. Da findet also nicht die Art von Filterung statt, wie bei The Local Water. Es liegt nicht die Fokussierung auf die Entfernung von Schadstoffen. Das ist für Tee- oder Kaffeeliebhaber eine coole Sache, wenn der Kalk aus dem Wasser entfernt wird, aber prinzipiell eine ganz andere und nicht vergleichbare Technik. Da wird in der Regel mit geschütteter Aktivkohle gearbeitet und bei uns mit einer gepressten, gesinterten Aktivkohle. Dementsprechend hat man bei uns eine ganz kleine Porengröße, die für eine umfangreichere Filterung sorgt. Das ist nicht negativ gemeint, denn die Tischkannenfilter machen letztendlich den Job, den sie versprechen. Der Kostenbereich von diesen ist auch nicht so hochpreisig, daher ist das Ganze natürlich schon okay. Aber sie sind einfach zum Entkalken da, auch wenn eventuell noch ein paar andere Partikel in der Aktivkohle hängen bleiben, ist das aber nicht das primäre Ziel dieser Filter.

Ist gefiltertes Leitungswasser besser als Wasser aus dem Supermarkt?

Stefan: Es gibt im Supermarkt definitiv auch echt gutes Wasser, speziell auch in Biomärkten. Die kosten aber dann natürlich auch meist einen ganz ordentlichen Preis. Hier stellt sich dann für mich die Frage, wieso man sich das Wasser überhaupt von irgendwoher ranholen sollte, wenn man es in einer guten Qualität aus der eigenen Leitung beziehen kann. Von daher kann man das so pauschal gar nicht beantworten aber unter dem Blickwinkel der auch Nachhaltigkeit und Gesundheit mit einbezieht ist das gefilterte Leitungswasser schon definitiv besser. Es gibt auch zu diesen ganzen Plastikflaschen Studien, davon würde ich tatsächlich abraten. Diese Studien besagen, dass z.B. auch Östrogene aus dem Plastik abgegeben werden können. Da muss man natürlich auch sagen, Plastik ist nicht gleich Plastik, es gibt da natürlich auch Unterschiede.  Aber solche Studien gibt es und ich vermeide es seitdem Wasser aus Plastikflaschen zu trinken.

Wo installiert man eure Filter? Ist die Installation kompliziert? Wie oft muss die Filterpatrone gewechselt werden?

Stefan: Die Installation ist wirklich leicht machbar, da könnt ihr sicher auch selber gleich noch ein bisschen was zu sagen. Besonders der Auftischfilter ist super easy, da er ja nur an den Wasserhahn-Auslauf angebracht werden muss und man dann mit dem Umlenkventil zwischen gefiltertem und ungefiltertem Wasser switchen kann. Solche Auftischfilter stehen dann in der Regel auf der Arbeitsplatte neben der Spüle. Da haben wir zwei Modelle, den One+ und den Steel. Der eine ist eben komplett aus Edelstahl und der andere, der ist unser Einstiegsmodel und Klassiker zugleich. Außerdem gibt es die Möglichkeit des Untertischfilters, dieser wird zwischen Kaltwasserzufuhr und Wasserhahn geschaltet und befindet sich eben unsichtbar unter der Spüle. Das ist natürlich, wenn man auf der Arbeitsplatte nicht so viel Platz hat die bessere Lösung. Der Untertischfilter wird entweder direkt an den vorhandenen Wasserhahn (2-Wege/Mischbatterie) angeschlossen, dann wird das gesamte Kaltwasser gefiltert, der Kaltwasserdruck minimiert sich dadurch leicht. Die andere Möglichkeit ist es, den Filter mit einem extra Single-Wasserhahn zu verbinden, den man mit einer Bohrung anbringt. Da hätte man dann einen zweiten, kleinen Wasserhahn nur für das gefilterte Wasser, so kann man das Ganze voneinander trennen. Es gibt auch noch Drei-Wege-Wasserhähne, die man installieren kann, da gibt es dann zwei Ausläufe, einmal einen für das normale Kalt-Warm-Wasser und einmal den Auslauf, der mit dem Filter verbunden ist, wo das gefilterte Kaltwasser dann rauskommt. Es ist wichtig, dass man kein Wasser mit Temperaturen über 25 Grad durch den Filter laufen lässt, es ist also letztendlich ein Trinkwasserfilter für kaltes Wasser!

Tamara: Genau, wir haben ja zwei verschiedene Filter im Einsatz. Ich habe den Drei-Wege-Wasserhahn mit dem Untertischfilter und Sebastian hat den Auftischfilter.

Sebastian: Da können wir auch bestätigen, dass die Installation wirklich unkompliziert ist. Grade bei meinem Auftischfilter – der wird im Prinzip einfach nur an den Wasserhahn geschraubt und steht dann neben der Spüle auf der Arbeitsplatte und man kann das Wasser einfach über das Umlenkventil dann regulieren. Das ist nicht schwierig.

Tamara: Wir hatten uns da auch bewusst für unterschiedliche Modelle entschieden, weil ich im eigenen Haus wohne und Sebastian zur Miete, und hier in meiner Küche machte es für mich dann Sinn und in einer Mietwohnung muss man mit dem Auftischfilter auch an der Küche nichts großartig ändern. Das ist dann ja auch eine Kostenfrage, was man da in eine gemietete Küche / Wohnung investieren will. Der Untertischfilter ist auch echt eine schicke Lösung und die Installation war auch hier vollkommen machbar. Installation klingt immer schon so aufwendig und professionell, aber es war wirklich schnell gemacht und ohne Probleme machbar.

Stefan: Mir geht’s tatsächlich genau so. Ich wohne auch zur Miete und hatte damals auch einfach den Auftischfilter mir in die Küche gestellt. Wenn wir dann mal umziehen in eine größere Wohnung mit größerer Küche würde ich auch upgraden. Aber die Filterleistung ist bei allen Filtern gleich, es ist die gleiche Patrone mit der gleichen Leistung drin. Die Frage ist dann einfach nur wo und wie passt es am Besten in die Küche.

Hier kam gerade noch eine Frage rein von einem Zuschauer. Da wollten wir auch jetzt als nächstes drauf eingehen: Wie wechselt man die Filter und wie oft sollte man das machen?

Sebastian: Das können wir auch direkt selber beantworten. Jedes halbe Jahr muss der Filter gewechselt werden und auch das ist ähnlich unkompliziert, wie schon die Installation. Man schraubt das Gehäuse einfach auf, setzt die neue Patrone ein, dann muss man fünf Minuten lang Wasser durch die neue Patrone durchlaufen lassen und danach ist der Filter wieder einsatzbereit. Dann hat man wieder sechs Monate lang Ruhe. Beim Untertischfilter ist es vom Aufwand genau dasselbe.

Stefan: Wir bieten da auch den Filter-Service an, den schließt man beim Kauf quasi mit ab und hat da einfach einen Erinnerungs-Service, sodass man alle sechs Monate daran erinnert wird, die Patrone zu wechseln.

Zum Abschluss: Was kostet das Ganze?

Stefan: Wir haben ja drei verschiedene Patronen im Sortiment. Die Core+ Patrone, über die wir hier eigentlich die ganze Zeit gesprochen haben, die kostet 49€ und ist eben immer für ein halbes Jahr. Es gibt auch noch zwei weitere Patronen: Die Core M, die speziell für einen niedrigeren Wasserdruck ausgelegt ist und die Core K speziell für Kalk. Die Core+ ist unsere Standard-Patrone, die auch 95% der Kunden nutzen und die ich für den deutschen Markt auch empfehlen würde. Die Erstanschaffungskosten für den Filter gehen bei 198€ los für den One+, der Steel kostet 499€ und bei Untertischfiltern geht’s bei 248€ los und endet bei 598€ für den Twin. Das ist so ein doppelter Filter, den ich aber nur für wirklich große Familien oder Büros mit großem Wasserverbrauch empfehlen würde. Dann kommt es darauf an, ob man noch einen Wasserhahn dazu nimmt, da kann man natürlich auch schon im Bereich von 400€ bis 600€ landen mit Untertischfilter. Das sind so die einzelnen Möglichkeiten. Viele starten auch erstmal mit dem Auftischfilter und machen dann später ein Upgrade. Da macht man definitiv nichts mit falsch. Bei allen genannten Filterpaketen ist die erste Patrone dabei und im Preis schon mit enthalten!

Danke für das schöne Interview und die vielen Infos! 🙂

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